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Greta in Profilansicht vor dem blauen Meer mit ihrem hellblauen Sprachprozessor am Ohr.

Über mich

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Meine Geschichte - mein Leben zwischen Hören und Nicht-Hören

Ich habe eine chronisch-seltene Erkrankung (mehr dazu findest du in diesem Text) und bin damit aufgewachsen, dass mein natürliches Gehör immer schlechter wurde. Mit zwanzig Jahren bin ich dann ertaubt.

Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Kommunikation grundlegend verändert. Ich habe früh gelernt, wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann und wie schnell Missverständnisse entstehen, wenn Menschen davon ausgehen, dass alle die gleiche Ausgangslage haben.

Mein Weg durch Bildung und Veränderung

Nach der Schule habe ich ein FSJ in einem Kindergarten mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation gemacht, da ich mich mit meiner drohenden Ertaubung auseinandersetzen musste und meine Identität hinterfragte. In welcher Welt werde ich mich zugehörig fühlen? Nach wie vor in der hörenden Welt, auch wenn ich nicht mehr höre? In der Welt der Gehörlosen, auch wenn Gebärdensprache nicht meine Muttersprache ist? Ich bin dort intensiv mit Gebärdensprache, visueller Kommunikation, Vorurteilen, Ableismus und unterschiedlichen Formen von Verständigung in Kontakt gekommen.

Diese Zeit hat meinen Blick auf Sprache und Teilhabe nachhaltig geprägt.

Anschließend habe ich Sonderpädagogik studiert, weil mich die Frage beschäftigt hat, wie Inklusion im Bildungssystem wirklich funktionieren kann und das nicht nur theoretisch, sondern im Alltag.

Das Studium musste ich später aufgrund meiner Erkrankung abbrechen. Dieser Einschnitt hat vieles verändert und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet.

Projekte & Engagement

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist über die Jahre mehr entstanden als nur meine eigene Geschichte. Heute arbeite ich in verschiedenen Projekten rund um Disability Awareness, barrierefreie Kommunikation und Inklusion und bringe dabei meine Perspektive und Erfahrung ein.

Mich interessiert besonders die Frage, wie sich Erfahrungen aus dem Alltag so vermitteln lassen, dass daraus verständliche, zugängliche und relevante Inhalte entstehen.

Inkluencer als Digital Speaker & Adviser (Kindernetzwerk e.V.)

Im Projekt „Inkluencer als Digital Speaker und Adviser" haben wir uns mit digitaler Sichtbarkeit für Themen rund um Behinderung, chronische Erkrankungen und gesellschaftliche Teilhabe beschäftigt.Ich habe dabei meine eigene Perspektive als Content Creatorin für seltene Erkrankungen und als Betroffene eingebracht. Ziel war es, Inhalte zu entwickeln, die informieren und politische Forderungen zu formulieren, die Lebensrealitäten sichtbar machen.

ICF! - Universität Erfurt (Selbstlernkonzept)

Im Projekt „ICF!“an der Universität Erfurt durfte ich meine Erfahrungen mit NF2, Kommunikation und Behinderung einbringen.Gemeinsam wurde ein Selbstlernkonzept entwickelt, das den Alltag von Menschen mit Behinderung realistischer abbildet und nicht nur theoretisch bleibt. Im Fokus stand dabei, Perspektiven von Betroffenen stärker in Bildungs- und Lernkontexte einzubinden.

Workshop: Von der Idee zum Post

In diesem Workshop, den ich gehalten habe, ging es um Themenfindung, Umsetzung und Community-Aufbau im Social-Media-Bereich.Ein Schwerpunkt lag darauf, wie Content entsteht, der nicht nur Reichweite erzielt, sondern auch verständlich ist und eine klare Botschaft transportiert. Dabei spielt barrierefreie Kommunikation und klare Sprache eine wichtige Rolle.​

Hörpatin (MED-EL)

Seit 2022 bin ich ehrenamtlich als Hörpatin bei MED-EL tätig. Dabei begleite ich Menschen, die sich mit dem Thema Hörimplantate (besonders Hirnstammimplantate) und Hörverlust auseinandersetzen. Der Austausch basiert auf persönlichen Erfahrungen und einem alltagsnahen Verständnis für die Herausforderungen und Fragen, die in diesem Kontext entstehen.​

Was daraus entstanden ist

All diese Erfahrungen und Projekte haben meine Arbeit geprägt. Heute verbinde ich persönliche Erfahrung mit Content Creation, Aktivismus und Bildungsarbeit.

Ich beschäftige mich mit Behinderung, seltenen Erkrankungen, Ableismus, Kommunikation, gesellschaftlicher Teilhabe und mit der Frage, wie sich Perspektiven verändern lassen, wenn wir genauer zuhören, hinsehen und Menschen mit ihren tatsächlichen Lebensrealitäten einbeziehen.

Denn meine Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Hören und Nicht-Hören. Sie ist auch eine Geschichte darüber, wie sich der eigene Blick auf die Welt verändert, wenn man immer wieder merkt, dass das, was für viele selbstverständlich ist, es längst nicht für alle ist.

Greta sitzt vor einer weißen Wand und blivkt in die Kamera. Sie hält einen Stift über einem Notizbuch und trägt eine Jacke mit Rauten sowie ihre Haare offen.

Lass uns sprechen

Du hast ein Projekt, eine Kampagne, suchst Content oder möchtest meine Perspektive in dein Projekt einbringen? Schreib mir gerne!

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© 2025 Greta Brenken. Erstellt mit Wix.com

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